
Tiny Forest Ingelheim
Mit dem Tiny Forest in Ingelheim pflanzen wir zum ersten Mal ein Projekt unmittelbar in einem Wohngebiet. Geholfen hat uns bei Planung und Umsetzung der Verein "Nachhaltiges Ingelheim". Finanzielle Unterstützung erhalten wir durch die Klimaspende der GLS Bank.
Durch den Tiny Forest Ingelheim kommt die wohltuende Wirkung von Bäumen direkt den Anwohnern zugute. Bäume speichern und verdunsten Wasser. Dadurch entsteht die angenehme Kühle, die man aus dem Wald kennt.
Anwohner berichten, dass sich die Fläche an heißen Sommertagen stark aufheizt und ein Aufenthalt wegen fehlender Schattenplätze kaum möglich ist. So entstand die Idee, den Platz mit einem kleinen Wäldchen zu bepflanzen. Ähnlich wie ihn die Stiftung schon sehr häufig in Rheinhessen gepflanzt hat, aber doch mit ein paar Besonderheiten.
Ziel der Planung ist es, Schattenplätze zu kreieren, die Umgebung in heißen Sommern zu kühlen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Eine der Herausforderungen ist dabei der sehr sandige Boden. Aus diesem Grund wird nach der Pflanzung großflächig eine Schicht Mulch ausgebracht, welche die Verdunstung reduziert und Wasser im Boden hält.
Zudem wird auf vermehrt trockenheitsresistente, vor allem aber viele verschiedene heimische Laubbaum- und Straucharten gesetzt. Das macht den Wald resilient und anpassungsfähig.
Die Pflanzen werden sehr dicht gesetzt. Auf 433qm kommen 1.500 Setzlinge. Bäume und Sträucher werden bunt gemischt gepflanzt. So bildet der Wald schnell ein dichtes Kronendach, schafft ein gepuffertes Mikroklima und wirft Schatten. Diese enge, mehrstufige Pflanzung hat zudem den Vorteil, dass viel Blattmasse auf wenig Raum über der Pflanzfläche ist. So wird die Umgebung noch besser gekühlt und die Luft besonders effektiv gereinigt.
